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NADA BRAHMA - Die Welt ist Klang!



Ein Satz alter indischer Geistigkeit, welcher seit frühester Kindheit in Hermann Nahring Wurzeln geschlagen hat.
Die Musik ist für ihn der totale Lebensinhalt, sie ist seine Sprache.
Von jeher Freund des Experiments und Gegner aller eingefahrenen Strukturen, hat er es geschafft, mit einem beeindruckenden Aufgebot von Percussionsinstrumenten afrikanischer, europäischer und asiatischer Herkunft - ohne moderne High-Technik - einen völlig eigenen Musizierstil zu entwickeln.
Schlag- und Rhythmusinstrumente, über die ganze Welt verbreitet, zählen mit zu den ältesten Musikinstrumenten. Ursprünglich bediente man sich ihrer zur Verständigung oder als Begleitung von Ritualen.
Allgemeinhin ein Instrumentarium, welches auf Gemeinschaftlichkeit ausgerichtet ist, findet der Zuhörer bei Hermann Naehring ebenso den Reiz und die Vollkommenheit des ausgesprochen Solistischen.
Durch ein weit abgestecktes Gebiet der Erfahrungen ist es ihm gelungen, eine Lebensphilosophie zu entwickeln, welche, begründet auf positiv empfundene, traditionelle Wertvorstellungen, auf den Bestand unserer "Wurzeln" verweist.



Der einzelne Mensch lebt durch seine physische Existenz in der unmittelbaren Gegenwart und ist zur selben Zeit durch sein Wissen, Denken und Fühlen in den jahrtausende alten Verband menschlichen Geistes eingeschlossen, der ihm Erleben und Erfahrungen in Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft gleichermaßen ermöglicht.

Zweifellos können physische Gewalt und seelische Grausamkeit den Einzelnen aus dieser Raum und Zeit überwindenden Gemeinschaft lösen, die Summe menschlicher Erfahrung vermögen sie jedoch nicht zu zerstören. So betrachte ich es als meine erste Aufgabe, diese von mir bewußt erlebte Gewißheit für die Dauer meines Lebens in die Zukunft zu tragen, und um mich, zumindest in meiner Nähe, zu verbreiten.

Die Musik ist für mich der totale Lebensinhalt, sie ist meine Sprache.
Ja man kann von einer intimen Beziehung sprechen, wenn man die Wirkung geistiger und körperlicher Inanspruchnahme gleichwertig betrachtet.

Hermann Naehring