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Hermann Naehring

absolvierte sein Musikstudium an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler", Berlin im Fach Klavier und Schlagzeug, sowie ein Zusatzstudium asiatischer und afroamerikanischer Musik bei Gantom Boro (Indien), Tabla und Mridgam bei Sina Pusba (Indien).

Der Percussionist, Arrangeur und Komponist wurde 1951 geboren und lebt bei Frankfurt (Oder).
Er ist ein außerordentlich vielseitiger Musiker, der ein weites Feld musikalischer Erfahrungen durchschritten hat, praktisch wie theoretisch. Nach seiner 10jährigen Tätigkeit als Studiomusiker im Rundfunkorchester Berlin wurde er freiberuflicher Percussionist.
Er spielt in Sinfonieorchestern und in Jazzbands, komponiert für Hörspiel, Film und Theateraufführungen (z.B. für das Pantomime-Ensemble des Deutschen Theaters Berlin), kooperiert u.a. mit Puppenspielern, Tänzern, Chansonsängern. Der Percussionist hat u.a. mit Ernst Ludwig Petrowsky, Hannes Zerbe, Gerhard Schöne, Jens Naumilkat, Mikis Theodorakis, Tobias Morgenstern und Prof. Hans-Günther Wauer sowie Warnfried Altmann gespielt. Als Mitglied der Gruppe "L`Art de Passage" hat er mit der LP "Sehnsucht nach Veränderung" die erfolgreichste Jazz-LP der DDR eingespielt. Von 1995 bis 2002 engagierte er sich für das Theater des Lachens in Frankfurt (Oder). Als Lehrer gibt er sein Wissen und seine Erfahrungen an Musikschüler und Studenten weiter. In Frankfurt (Oder) leitet er das "percussion local", eine private Trommelschule für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.
Ständige Grenzüberschreitungen zwischen den Genres und innerhalb der Musik selbst zwischen den verschiedenen Stilrichtungen, zwischen E und U, zwischen Jazz und internationaler Folklore sind Bestandteil seiner Arbeit als Komponist wie als Percussionist.

Hermann Naehring umgibt sich mit einem Riesenaufgebot an Percussionsinstrumenten europäischer, afrikanischer, asiatischer Provenienz, die den Sound der "Weltmusik" hereintragen. Nie überladen, laut oder gar lärmend, baut er sensible Spannungsbögen, läßt Melodisches behutsam ausschwingen, percussive Dramatik verselbständigt sich nicht, sondern ist immer in Musik aufgelöst.

Hermann Naehring wirkte an über 40 Schallplattenproduktionen mit und erhielt zweimal den Kritikerpreis der Berliner Zeitung.